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Edition Nº2 – Guardabosques

Auf unserer letzten Reise nach Kolumbien haben wir die Kakaokooperative »Guardabosques de la Sierra Nevada« im Norden von Kolumbien besucht. Sie sind absolute Vorreiter in Sachen natürlichen, fairen und sozialen Anbaus. Wir waren total von ihnen begeistert und haben uns entschieden, dass wir mit genau ihnen zusammenarbeiten möchten. Die Guardabosques de la Sierra Nevada gibt es seit 2010 und es sind etwa 80 Bauern in der Kooperative organisiert. Zusammen bewirtschaften sie ca. 180 Hektar Land. Der Kakao wird auf ihren Farmen zusammen mit heimischen Früchten, wie z. B. Kochbananen oder Manjok in Dschungelgärten angepflanzt.

Kakao in Säcken an der Sammelstelle

Eine ihrer großen Besonderheiten ist, dass die Kleinbauern und -bäuerinnen ihre Kakaofrüchte sofort nach der Ernte an zentrale Sammelstellen bringen können und direkt bezahlt werden. So haben sie die Möglichkeit gleich vor Ort notwendige Lebensmittel einzukaufen und können sich mit ihren Maultieren wieder auf den Weg zurück zu ihren entlegenen Farmen im Dschungel zu machen. Normalerweise werden Kakaobohnen nur im getrockneten Zustand verkauft, das nimmt wertvolle Zeit in Anspruch und gelingt auch nicht immer, sodass die Ernte im schlimmsten Fall für die Kleinbauernfamilie an Wert verliert.

Diego Arango bei der Säuberung des Rohkakaos.

Bei den Guardabosques werden die Bohnen zentral in gemeinschaftlichen Anlagen fermentiert und getrocknet. Seit 2013 haben sie dafür ein zentrales Gebäude, das aus einem Förderprogramm finanziert wurde, dadurch kann die Kooperative gleichbleibende Qualität bei der Verarbeitung garantieren. Für uns sind sie ein Paradebeispiel für Frieden auf ganz verschiedenen Ebenen – unter den Menschen und mit der Natur.

Probiert jetzt unsere neue Edition Nº2 – Guardabosques!
(So viel sei verraten, unser Chocolatier hat uns gesagt es sei einer der besten Kakaos, den er je verarbeitet hat!)