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Was macht man eigentlich mit Kakao-Nibs?

Sind sie euch schon untergekommen? – Kakao-Nibs, diese kleinen puren Kakaosplitter, die in Sachen Superfood in aller Munde sind. Falls ja, könnt ihr den folgenden Absatz überspringen und direkt zum zweiten Teil übergehen, in dem wir aufgelistet haben, was man bzw. wir mit Kakao-Nibs so alles leckeres anstellen.

Falls nein: Kakao-Nips nennt man die Stückchen der reinen puren Kakaobohne, nach dem sie geschält, getrocknet und gesäubert ist. Nach der Ernte werden die Kakaofrüchte fermentiert. Das weiße Fruchtfleisch löst sich dabei von den Bohnen, die anschließend getrocknet werden. Im nächsten Schritt entfernt man die Schale dabei zerbröselt die Bohne fast von alleine und man hat voilà Kakao-Nibs. Unsere Cacao de Paz Nibs sind zusätzlich von unserem Chocolatier noch leicht angeröstet. Das ist bei Kakao-Nibs nicht immer der Fall. Mit der Röstung können wir ein noch intensiveres, vollmundigeres Aroma erreichen und sie länger haltbar machen. Purer Kakao ist als Nahrungsmittel eine echte kleine Wunderwaffe. Er enthält super viel Eisen (mehr als Fleisch) und Magnesium (mehr als Milch) und kann mit einem ganzen Strauß Antioxidantien aufwarten. Und wie sagte Alexander von Humboldt einst: »Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf einem so kleinen Raum zusammengedrängt wie gerade bei der Kakaobohne.«

Unsere Kakao-Nib-Tipps!

  • Um die volle Kakaopower zu bekommen, kann man Nibs super als Knabberei futtern. Die kleinen Splitter schmecken natürlich nicht wie süße Schokolade, sondern eben wie purer Kakao, herb und leicht bitter. Sie haben eine feste Konsistenz und lassen sich so richtig schön knuspern.
  • Für den Kakaobooster am Morgen kann man Nibs wunderbar mit ins Müsli oder über den Joghurt streuen. Perfekt auch in der Kombination mit Obst.
  • In Rührkuchen bringen sie Kakaogeschmack rein und dienen als spitzen Ersatz für Schokodrops oder -splitter
  • Wer die kleinen Kakao-Nibs doch gerne für den süßen Zahn mag, kann sie z. B. mit Rohrzucker in einer Pfanne karamellisieren. Das ist spannend, weil es eben trotzdem ganz anders als eine Tafel Schokolade schmeckt.
  • Wo wir die kleinen Wunderwaffen noch total toll finden, ist in Smoothies und Milchshakes. Zum Beispiel in einem fix gemachten Bananenmilchshake, einfach eine Banane mit einer Milch eurer Wahl (Kuh-, Soja, Hafer- etc. -milch), ggf. etwas Honig, Agavendicksaft oder einen Zucker eurer Wahl und einen guten Teelöffel Nibs.
  • Ein kleiner Geheimtipp sind Nibs im Chilli con Carne, anstatt dunkler Schokolade. Sie lösen sich allerdings nicht auf wie Schokolade, bringen dafür aber den besonderen Crunch-Effekt.
  • Und zu guter Letzt ein Tipp von einem Kakaokomplizen, den wir gerne weitergeben (aber noch nicht getestet haben): Ein paar Nibs auf’s Käsebrot streuen und et voilà hat die ›olle‹ Stulle einen ganz besonderen Touch.

Fall ihr jetzt Lust bekommen habt das Superfood zu testen und damit in eurer Küche zu experimentieren, lasst uns gerne daran teilhaben. Zum Beispiel in dem ihr uns mit dem #kakaokomplizen darauf aufmerksam macht.