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Perspektiven für eine Zukunft

Über den Bürgerkrieg in Kolumbien zu lesen bleibt bewegend und verwirrend zugleich. Auch wenn wir uns schon viel mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, ist es doch schwer die Fronten zu fassen.

Der packende Online-Artikel ›Ausbruch aus der grünen Hölle‹ der Süddeutschen Zeitung von Benedikt Peters beschreibt es treffend: »Seine Fronten lassen sich nicht ohne Weiteres in Gut und Böse einteilen. Eher in Böse und Böse. […] Gemeinsam haben Rebellen, Armee und Paramilitärs Kolumbien zu einem traurigen Rekordhalter gemacht: Nirgendwo sonst gibt es so viele Kriegsflüchtlinge innerhalb der Landesgrenzen wie in Kolumbien. Nicht im Irak, nicht in Afghanistan, nicht in Syrien.«
Vor fast einem Jahr sprach Uwe im Rahmen seines Kolumbienbesuchs vor der Friedensbewegung in Bogotá auf dem Plaza Bolivar, wo auch Rhodolfo Oviedo, eines der vielen Opfer des Bürgerkrieges, sein Zelt aufgeschlagen hat. Der Friedensbewegung geht es um Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft, Kakaoanbau bietet dafür eine Möglichkeit. Deshalb werden Uwe und Kristof sich bald erneut auf die Reise nach Kolumbien machen und mit den Bauern über Kakaokooperationen sprechen. Auch in die Region Meta, über die in diesem Artikel berichtet wird, soll es gehen. Wir freuen uns auf neue Kontakte und Cacao-de-Paz-Partnerschaften – Kakaokomplizen eben –, weil, wie es in dem Artikel so treffend heißt, die »Opfer des bewaffneten Konflikts, […] nicht länger Opfer sein wollen«. Derweilen empfehlen wir euch diese beiden Artikel, als kleine Einblicke in den kolumbianischen Bürgerkrieg, weil wir es selbst nicht besser beschreiben könnten.